Tanz für Schwangere

Es gibt viele Arten und Weisen zu tanzen: Von Bauchtanz (dem wohl ältesten Tanz), Standardtanz, Samba, Tango...bis hin zur Tanzimprovisation und Tanztheater.Tanz regt das Baby an, sich in verschiedene Positionen zu drehen, neue Erfahrungen zu machen und  praktisch mitzutanzen! Dadurch wird das Baby in seiner Entwicklung gefördert. Bestimmte Tänze, wie zum Beispiel der Bauchtanz, laden das Baby ein, sich zu drehen, wenn es an der Zeit ist, es zu tun.Tanz und Bewegung in der Schwangerschaft  fördert die körperliche Kondition und wirkt Schwangerschaftsbeschwerden (wie z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Ödemen, Krampfadern) entgegen. Auch bei psychischen Belastungen wie Ängsten, Druck und Stress kann Tanz entlastend und hilfreich sein. Tanzen hilft das Selbstbewusstsein zu stärken, die eigene Vitalität (oder auch momentane Schwäche)) zu spüren, eigene Gefühle  auszudrücken, Grenzen wahrzunehmen und zu beachten. Vielen Frauen gelingt es im Tanz wieder Zugang zu ihrer eigenen Kraft und Intuition zu bekommen. Es geht im Tanz um das Wahrnehmen aller Körperempfindungen und aller damit verbundenen Gefühle und Gedanken - ohne zu bewerten, alles darf sein! Tanz ist Bewegung  in  ständiger Veränderung, wir können die Bewegung nicht anhalten, aber wahrnehmen, mitgehen und neue Erfahrungen machen.Schon Augustinus, ein bedeutender Philosoph und Mönch im Mittelalter, lobte den Tanz, da er befreie, die Gesundheit, sowie einen klaren Geist und eine beschwingte Seele fördere. Daran hat sich bis heute nichts geändert!

„Ich lobe den Tanz. Denn er befreit den Menschen Von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten zur Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz der alles fordert und fördert, Gesundheit und einen klaren Geist und eine beschwingte Seele. Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen, der dauernd Gefahr ist zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in der Mitte verankert ist, der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich. Ich lobe den Tanz. O Mensch, lerne tanzen! Sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen." (Augustinus)